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Germany | Lauffeuer: Eine Aufarbeitung mit vielen offenen Fragen

Ein Film von Ulrich Heyden, Marco Benson und leftvision über die Brandangriffe auf das Gewerk-schaftshaus in Odessa zu Beginn des ukrainischen Bürgerkrieges, die Rolle von Ultranationalen, der Polizei und Politik im Post-sowjetischen Raum.
Dies ist eine Dokumentation über ein Schlüsselereignis des ukrainischen Bürgerkrieges und eine Stadt die dadurch zerrissen wurde.

 

Veröffentlichung:
Es sind bereits eine Reihe von Veranstaltungs- und Vorführungsterminen in Planung. Initiativen, Gruppen und Kinos können sich weiterhin melden. Eine Liste mit den Terminin wird sobald wie möglich veröffentlicht.
 Mitte März wird der Film online für alle kostenlos erscheinen (auch mit engl. Untertiteln). Bis dahin gibt es ihn bereits zum Download für Veranstalter_innen.
 
Der Film:
Am 2. Mai flüchtet sich eine Gruppe von regierungskritischen Aktivisten nach heftigen Auseinandersetzungen mit Anhängern des Euro-Maidan in das Gewerkschaftshaus in Odessa. Sie verbarrikadieren Fenster und Türen mit Allem, was sie in dem Haus finden, um sich vor den draussen stehenden Angreifern zu schützen. Als diese anfangen, Moltow-Cocktails auf das Gebäude zu werfen, ist die Lage nicht mehr zu retten. Das Gebäude fängt Feuer, über 48 Menschen kommen an diesem Tag ums Leben. Ein halbes Jahr später: Angehörige der Opfer halten regelmäßig Mahnwachen vor dem Haus ab. Hunderte strömen zu dem Haus auf dem großen Platz. Sie bringen Blumen und Schilder, um ihre Angehörigen zu gedenken. Der 2. Mai war für vielen Menschen in Odessa eine traumatische Erfahrung. Doch was genau geschah an diesem Tag und wie konnte es dazu kommen?
Die Regierung scheint sich für eine Aufklärung wenig zu interessieren und auch die großen europäischen Medien sind bei ihrer Berichterstattung kaum in die Tiefe gegangen. Es bleibt eine Tragödie, ein Schlüsselereignis zu Beginn des ukrainischen Bürgerkrieges und eine Zäsur in der jüngeren osteuropäischen Geschichte an der sich nun die Geister scheiden. Warum schritt die Polizei nicht ein? Warum kam die Feuerwehr erst nach 40 Minuten? Warum verschwanden auch nach dem 2. Mai noch viele Menschen, die den 2. Mai überlebt hatten? Gab es Organisatoren, welche diese Entwicklung bewusst herbeigeführt haben?
Dieser Dokumentarfilm nähert sich behutsam diesem schwierigen Thema und versucht Augenzeugen ernst zu nehmen. 16 Interviews halfen dabei den Tag und die großen Mengen an Youtube-Videos zu sortieren und hinterlassen letztlich ein recht vollständiges Bild der Ereignisse. Auch die Rolle von Polizei und Politik wird kritisch untersucht – der Film geht mehreren Spuren nach und muss doch einige Fragen offen lassen.
Letztlich zeigen sich an den Ereignissen in Odessa mehrere Aspekte, die ein besseres Verständnis für die Spaltungen in diesem Land ermöglichen. Eine Stadt in der Mitte des Landes, mit einer bunten ethnischen Zusammensetzung, stand wie keine zweite für eine plurale Ukraine – bis sie durch die politischen Entwicklungen des letzten Jahres und die Tragödie vom 2. Mai zerrissen wurde. Ebenfalls aufschlussreich sind die Reaktionen von Politikern, Experten und Bürgern der Stadt, die dem Zuschauer ermöglichen, das Ganze in einem größeren politischen Kontext zu sehen.
Lauffeuer – ist ein Film, der dem 2. Mai in Odessa auf den Grund gehen will – auch um alle darauf folgenden Entwicklungen besser verstehen zu können.

International Solidarity with the People of Odessa

M A Y 2 0 1 8

A Report by the Odessa Solidarity Campaign

On May 2, 2014, the people of Odessa, Ukraine, experienced the worst civil atrocity in Europe since World War II. Scores of people died when a fascist-led mob chased a group of progressive activists into the five-story House of Trade Unions in Kulikovo Pole (Square) – and then set it on fire. Some died from the flames, some from smoke inhalation, some from gunshot wounds. Some leapt from the building, only to be beaten to death when they hit the ground. Dozens of cellphone videos posted on the Internet clearly show that this was a mass lynching. Just google “May 2, 2014, Odessa.”

Ukraine | Georgian Mercenaries Speak up: Poroshenko Financed May 2, 2014 Odessa Massacre

by Lada Ray

May 2, 2014 was the day that broke the back of the resistance against Kiev junta all over Eastern and Southern Ukraine, the day that set the clock of history back by years.

On May 2, 2018 we are marking the 4th anniversary of the brutal and horrific massacre of dozens (by some data hundreds) of Odessa citizens by what appeared to be Ukrainian nationalists. However the new evidence and eye witnesses presented in the new documentary tell a story of conspiracy on the highest levels of power. According to Georgian mercenaries, they were hired (together with Ukrainian Nazis) to set fire and leave. These were their strict orders.

USA | An Open Letter to the governments of the United States, Ukraine & Odessa regarding the upcoming events in Odessa on May 2, 2018

The Odessa Solidarity Campaign is calling on the federal governments of Ukraine and the United States and the city government of Odessa to ensure that the civic rights of those attending the upcoming May 2 memorial in Odessa are respected, including the delegations of international monitors who will be present on that day.

EMERGENCY APPEAL FOR ODESSA!

As we approach May 2, the fourth anniversary of the massacre of scores of progressive activists by a fascist-led mob in Odessa, Ukraine, neo-Nazi forces are again mobilizing for violence. They are calling for a march to Kulikovo Square, the scene of the massacre, where families of those who were murdered on May 2, 2014, will gather to remember their dead and renew their call for justice.