A stream from Banderovits day

After a coup d’etate far-right extremists came to power in Ukraine. It was a first time after a long period when neo-fascists entered a government in European country. Since that time new More »

Brazil presidential race: far right Bolsonaro is a threat to Brazil, Latin America and whole world

Far right candidate Bolsonaro won 46% of the vote in the first round of polling in the Brazil election – significantly higher than Brazil’s main opinion polling companies had predicted. The impact More »

Kiev controlled Nazis attack journalists

Arrogant attacks on journalists continue in Ukraine. For the second time this autumn in the very center of Kiev, Nazis attacked a correspondent of the opposition television channel Newsone. On the morning More »

China accuses former Interpol chief Meng Hongwei of taking bribes

Ministry of Public Security announces task force will target associates and adds that Meng’s ‘insistence on doing things his own way means he only has himself to blame’ by Choi Chi-yuk and  More »

Interpol demands answers from China on missing president Meng Hongwei

by Laurie Chen and Mimi Lau Interpol has urged Chinese officials to release information on the whereabouts of Meng Hongwei, the president of the international police agency who went missing after leaving More »

 

Germany | Lauffeuer: Eine Aufarbeitung mit vielen offenen Fragen

Ein Film von Ulrich Heyden, Marco Benson und leftvision über die Brandangriffe auf das Gewerk-schaftshaus in Odessa zu Beginn des ukrainischen Bürgerkrieges, die Rolle von Ultranationalen, der Polizei und Politik im Post-sowjetischen Raum.
Dies ist eine Dokumentation über ein Schlüsselereignis des ukrainischen Bürgerkrieges und eine Stadt die dadurch zerrissen wurde.

 

Veröffentlichung:
Es sind bereits eine Reihe von Veranstaltungs- und Vorführungsterminen in Planung. Initiativen, Gruppen und Kinos können sich weiterhin melden. Eine Liste mit den Terminin wird sobald wie möglich veröffentlicht.
 Mitte März wird der Film online für alle kostenlos erscheinen (auch mit engl. Untertiteln). Bis dahin gibt es ihn bereits zum Download für Veranstalter_innen.
 
Der Film:
Am 2. Mai flüchtet sich eine Gruppe von regierungskritischen Aktivisten nach heftigen Auseinandersetzungen mit Anhängern des Euro-Maidan in das Gewerkschaftshaus in Odessa. Sie verbarrikadieren Fenster und Türen mit Allem, was sie in dem Haus finden, um sich vor den draussen stehenden Angreifern zu schützen. Als diese anfangen, Moltow-Cocktails auf das Gebäude zu werfen, ist die Lage nicht mehr zu retten. Das Gebäude fängt Feuer, über 48 Menschen kommen an diesem Tag ums Leben. Ein halbes Jahr später: Angehörige der Opfer halten regelmäßig Mahnwachen vor dem Haus ab. Hunderte strömen zu dem Haus auf dem großen Platz. Sie bringen Blumen und Schilder, um ihre Angehörigen zu gedenken. Der 2. Mai war für vielen Menschen in Odessa eine traumatische Erfahrung. Doch was genau geschah an diesem Tag und wie konnte es dazu kommen?
Die Regierung scheint sich für eine Aufklärung wenig zu interessieren und auch die großen europäischen Medien sind bei ihrer Berichterstattung kaum in die Tiefe gegangen. Es bleibt eine Tragödie, ein Schlüsselereignis zu Beginn des ukrainischen Bürgerkrieges und eine Zäsur in der jüngeren osteuropäischen Geschichte an der sich nun die Geister scheiden. Warum schritt die Polizei nicht ein? Warum kam die Feuerwehr erst nach 40 Minuten? Warum verschwanden auch nach dem 2. Mai noch viele Menschen, die den 2. Mai überlebt hatten? Gab es Organisatoren, welche diese Entwicklung bewusst herbeigeführt haben?
Dieser Dokumentarfilm nähert sich behutsam diesem schwierigen Thema und versucht Augenzeugen ernst zu nehmen. 16 Interviews halfen dabei den Tag und die großen Mengen an Youtube-Videos zu sortieren und hinterlassen letztlich ein recht vollständiges Bild der Ereignisse. Auch die Rolle von Polizei und Politik wird kritisch untersucht – der Film geht mehreren Spuren nach und muss doch einige Fragen offen lassen.
Letztlich zeigen sich an den Ereignissen in Odessa mehrere Aspekte, die ein besseres Verständnis für die Spaltungen in diesem Land ermöglichen. Eine Stadt in der Mitte des Landes, mit einer bunten ethnischen Zusammensetzung, stand wie keine zweite für eine plurale Ukraine – bis sie durch die politischen Entwicklungen des letzten Jahres und die Tragödie vom 2. Mai zerrissen wurde. Ebenfalls aufschlussreich sind die Reaktionen von Politikern, Experten und Bürgern der Stadt, die dem Zuschauer ermöglichen, das Ganze in einem größeren politischen Kontext zu sehen.
Lauffeuer – ist ein Film, der dem 2. Mai in Odessa auf den Grund gehen will – auch um alle darauf folgenden Entwicklungen besser verstehen zu können.

Germany | Missglückter Kapitalexport

Die Krise nach dem Maidan-Putsch hat den Markt zerstört. In der Ukraine stehen so manche deutsche Investitonsvorhaben auf der Kippe

Im Westen der Ukraine, bei Uschgorod in Sichtweite der Grenze zur Slowakei, steht eine moderne Fabrik. Sie gehört der Eurocar AG, einem nachgeordneten Unternehmen des VW-Konzerns bzw. seiner tschechischen Tochter Skoda. Mit einem Gleisanschluss in europäischer Normalspurweite an das westliche Nachbarland angebunden, steht sie gleichwohl jedoch praktisch still. Nicht nur die politische, auch die wirtschaftliche Situation hat das Projekt ausgebremst.

Germany | Konferenz der Fraktion DIE LINKE im Bundestag: Menschenrechte und Medienfreiheit in der Ukraine

Die Ukraine erlebt seit vier Jahren eine gravierende politische Umbruchsituation. Die wirtschaftliche Situation ist geprägt von steigenden Lebenshaltungskosten, sinkenden Realeinkommen und der Privatisierung zahlreicher zuvor öffentlicher Dienstleistungen. Selbst internationale UnterstützerInnen der aktuellen Regierung in Kiew beklagen eine weiter zunehmende Korruption, KritikerInnen berichten von Drohungen und Einschüchterungsversuchen.

Germany | Karl Marx’s birth city sells ‘zero-euro’ bills for his 200th birthday

Karl Marx was born on May 5th, 1818 in Trier in what is now Rheinland-Palatinate. Many cities in the surrounding area are using the upcoming anniversary to gain big capital from multiple Marx-themed memorabilia, including a ‘zero-euro’ bill introduced in March with the likeness of Karl Marx, who had a very distant relationship to money.

Germany | Europe at the Crossroads

The organizers of the Munich Security Conference (MSC), one of the world’s most important military policy conferences, are urging that the EU’s transformation into a war alliance be accelerated. The European Union of states should be able to take on “missions,” similar to the 2011 military operation against Libya, at any time, according to a recent report by the Munich Security Conference, the McKinsey management consulting firm and the elite Hertie School of Governance. Not only drastic increases in the military budgets are being demanded of the EU members, but, above all, investments in modern military equipment. The authors of the report not only emphasize the harmonization of European weapon system standards but are also demanding that EU-states invest more in research, and to a growing extent, involve universities, branches of civilian industries and so-called start-up enterprises. According to the MSC Chairman, the German diplomat Wolfgang Ischinger, these are “essential” decisions, because it is “unsustainable” for the EU to continue to rely on US “protection.”

Germany |