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Bis zu 3.000 Nato-Soldaten sollen in der Ukraine üben

Russland protestiert gegen Manöver des westlichen Bündnisses in Nachbarland

Kiew – Die Ukraine hat angesichts des Krieges mit prorussischen Separatisten erneut Nato-Soldaten zu Militärübungen zugelassen. Bis zu 3.000 Soldaten des westlichen Bündnisses können 2017 mit Militärtechnik an Manövern teilnehmen, wie das Parlament in Kiew am Donnerstag mit knapper Mehrheit entschied.

Manöver der Ukraine mit der Nato finden im Rahmen der “Partnerschaft für den Frieden” regelmäßig seit den 1990er-Jahren statt. Russland protestiert vor allem seit Ausbruch des Konflikts zwischen Regierung und moskautreuen Separatisten 2014 dagegen.

Spezielle Kontingente wurden für zwei jährlich stattfindende Großübungen erlaubt. Für die Seeübung “Sea Breeze 2017” (Seebrise) im Schwarzen Meer sind demnach zusätzlich für 25 Tage bis zu 10 Schiffe, 5 U-Boote, 10 Flugzeuge sowie 2.500 Soldaten zugelassen. An 25 weiteren Tagen dürfen an der Landübung “Rapid Trident 2017” (Schneller Dreizack) sechs Flugzeuge, 10 Hubschrauber und 2.000 Nato-Militärangehörige teilnehmen. (APA, 19.1.2017)

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