Daily Archives: October 12, 2015

Ukraine | Ukrainian secret police continue arrests

Streets are empty and police concentrated attention on Internet.
In spite of ceasefire in Donbas, Ukrainian state security arrests new people accusing them of separatist or even terrorist activity. Sometimes it makes this in a very strange manner and for any independent observer it is clear that mostly there is no real crime guilty of these people. Of course they are strongly dissatisfied with actual government, but didn’t go far from public expression of this position.
September 21 state security arrested four men in Dnepropetrovsk. They were accused of terrorism. They supposedly planed to destroy a bridge across Dnieper.
September 22 a woman was arrested in Zaporozhe. She moderated several groups in social networks. She is accused of support of Donbas rebels.
September 23 a man was arrested in Dnepropetrovsk. He is a former policeman and also moderated several groups of Donbas supporters in social networks.
September 30 state security caught a man from Zhovti Vody (Central Ukraine). He also was active in social networks where he clamed to avoid army service and demonstrated his sympathy to Donbas.
October 9 a student from Severodonetsk (Lugansk region) was arrested. He also moderated a group in social network. It was only one group but state security insists he has got tasks from unknown person in Russia and this person was real moderator. So security believes student to be a Russian spy.
It is dangerous to be in Ukraine an active net user with views different from official position.
http://korrespondent.net/city/dnepropetrovsk/3566037-v-dnepropetrovske-dyversanty-planyrovaly-vzorvat-most-sbu#1
http://korrespondent.net/city/zaporozhye/3566437-v-zaporozhe-zaderzhaly-admyna-antyukraynskykh-hrupp-v-sotssetiakh
http://korrespondent.net/city/dnepropetrovsk/3567035-v-dnepropetrovske-zaderzhan-byvshyi-berkutovets-propahandyst-sbu
http://korrespondent.net/ukraine/3570071-v-zheltykh-vodakh-zaderzhan-kurator-antyukraynskykh-pablykov
http://korrespondent.net/ukraine/3574406-sbu-poimala-studenta-kuryrovavsheho-antyukraynskuui-hruppu-v-sotssety

Germany | 150.000 Demonstranten protestieren gegen TTIP

10.10.2015
Rund 150.000 Menschen haben am Samstag in Berlin gegen die geplanten transatlantischen Freihandelsabkommen TTIP und CETA demonstriert. Das berichtete ein Polizeisprecher am Samstag. Bei dem Protestmarsch vom Hauptbahnhof zur Siegessäule warteten demnach noch mehrere Zehntausend Demonstranten am Startpunkt, als die ersten bereits das Ziel erreicht hatten. Die Veranstalter – ein Bündnis aus Globalisierungskritikern, Umwelt- und Verbraucherschützern sowie Gewerkschaften – sprachen sogar von 250.000 Demonstranten.
Schon am frühen Samstagvormittag drängten sich nach Polizeiangaben 60.000 Menschen auf dem Vorplatz des Berliner Hauptbahnhofs. Viele waren aus der ganzen Republik angereist. Seit Freitagabend hatten sich fünf Sonderzüge sowie mehr als 600 Busse auf den Weg in die Hauptstadt gemacht. Schon bald war kein Durchkommen mehr am Hauptbahnhof. Die S-Bahnen konnten an dem Verkehrsknotenpunkt zeitweise nicht mehr halten.
Die Transparente der Teilnehmer richteten sich vor allem gegen einen zu großen Einfluss von amerikanischen Konzernen auf die Politik sowie gegen einen Abbau der Demokratie. Andere Banner warnten vor der Einführung genmanipulierter Lebensmittel, vor einem Abbau der Arbeitnehmerrechte sowie Raubbau an der Natur, etwa durch das umstrittene Fracking. Bei Sonnenschein, blauem Himmel und dennoch herbstlichen Temperaturen marschierten die Demonstranten vom Berliner Hauptbahnhof durch das Stadtzentrum zur Siegessäule im Tiergarten.
Die Teilnehmer befürchten, dass durch die Abkommen bisher gültige soziale und ökologische Standards unterlaufen werden – zugunsten weniger Großkonzerne. Ihre Sorgen brachten die Demonstranten auf Transparenten wie “TTIP & Ceta stoppen! Für einen gerechten Welthandel” zum Ausdruck.
“Ich möchte kein Diktat durch irgendwelche Konzerne haben”, begründete Oliver Zloty seine Teilnahme an der Demonstration. “Auch die Linke ist für Freihandel”, sagte der Fraktionschef der Linken im Bundestag, Dietmar Bartsch, der ebenfalls bei der Kundgebung war. “Aber es muss doch so sein, dass wir nicht Standards nach unten entwickeln.”
Bundesregierung und Wirtschaft warben dagegen für das TTIP-Abkommen. “Bangemachen gilt nicht”, erklärte Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel in ganzseitigen Anzeigen, die in mehreren überregionalen Tageszeitungen erschienen. “Europa muss selbstbewusst und mutig seine Ideen von Freiheit im Handel und Verantwortung für die Menschen voranbringen.” Man habe die Chance, weltweit einen neuen Standard für den wachsenden globalen Handel zu setzen – “mit ambitionierten Umwelt- und Verbraucherstandards und mit fairen Bedingungen für Investitionen und Arbeitnehmer”.
Die insgesamt 170 Organisationen, die zu den Protesten aufgerufen haben, sehen dies anders. Im Vorfeld wurde ein Papier mit Positionen verabschiedet, auf die sich alle einigen konnten. Das sei nicht leicht gewesen, hört man von den Organisationen. Denn die Teilnehmer – egal ob Verein mit Nischeninteresse oder großen Organisationen, die viele Menschen repräsentieren – haben völlig unterschiedliche Schwerpunkte.
„TTIP ist auch ein Versuch, dem Welthandel die Regeln der reichen Industriestaaten aufzudrücken“, sagt etwa Cornelia Füllkrug-Weitzel, Präsidentin von Brot für die Welt. „Ärmere Länder haben keine Chance, ihre Interessen geltend zu machen.“ Detlef Wetzel von der IG Metall sieht die Interessen seiner Arbeiter in Gefahr: „Wir befürchten, dass sich in den Verhandlungen eine rein wirtschaftliche Sicht in den Vordergrund drängt und die soziale Dimension zu kurz kommt“, sagt er. Das würde bedeuten, dass Standards beim Umwelt- und Verbraucherschutz aufgeweicht und Arbeitnehmer- oder Mitbestimmungsrechte ausgehöhlt werden. „TTIP und CETA drohen zu einem Einfallstor für mehr Privatisierung öffentlicher Daseinsvorsorge zu werden“, sagt Wolfram Friedersdorff, Präsident der Volkssolidarität. „Wir fordern wirksame Garantien, dass die gesamte Daseinsvorsorge aus den Freihandelsabkommen ausgeschlossen bleibt.“

France | Video : la luxueuse maison du président ukrainien Piotr Poroshenko à vol d’oiseau

Qui se souvient des images publiées le lendemain du coup d’Etat qui a destitué en janvier 2014 Viktor Ianoukovitch ? Il a fallu transformer une action de la CIA avec approbation de l’UE, la quasi présence des ministres des affaires étrangères allemand, français et Polonais en triomphe de la vertu. Ce qui nous a valu la publicité autour de la demeure somptueuse du président déchu. Des jeunes gens vertueux dont certains portaient déjà quelques funestes insignes marquant leur sympathie pour le IIIème Reich montraient aux journalistes la preuve du pillage de l’Etat. Il n’était en effet pas difficile de montrer comment un dirigeant ukrainien se servait sur le pays depuis la chute du communisme. Mais tout cela allait changer, l’Ukraine allait devenir vertueuse sous protectorat américain. L’Ukraine est devenu le lieu de la haine, de la guerre civile, du meurtre de masse avec d’inquiétantes figures fascistes qui s’emploient à faire régner la terreur. Le président prend ses ordres à Washington, ses ministres sont de citoyenneté étrangère mais ce qui s’est encore amplifié c’est la prévarication, le pillage de l’Etat… La guerre et les privatisations vont bon train dans un pays en faillite…